Meldung vom 31.05.2018

Die neuen EVAs am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen

Die neuen EVAs (Endovaskuläre Assistentin) am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen - Berufsbild etabliert sich als Schnittstelle zwischen Pflege und Medizin

Nach einem Jahr Weiterbildung mit Praktika in Münster, Lingen, Regensburg und Prüfung in Hamburg ist das Team des Gefäßzentrums am RKK stolz auf Bremens erste „EVAs“. Silke Riedel und Anna Sznepka haben die deutschlandweit neue Ausbildung der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) zur Endovaskulären Assistentin mit Bravour bestanden. Sie kümmern sich nun an der Seite der Ärzte um die Behandlung von Krankheiten rund um Venen und Arterien. Die beiden ausgebildeten Pflegefachkräfte unterstützen ab sofort mit ihren erweiterten Kompetenzen das Team der Gefäßchirurgen und assistieren im OP bei der Wiedereröffnung verengter Gefäße und Stentimplantationen. Im Gefäßzentrum am RKK wird das komplette Spektrum an konservativen, minimal-invasiven und operativen Leistungen angeboten. Durch die medizintechnischen Fortschritte und neue Operationmöglichkeiten, wie beispielsweise im Hybrid-OP, wachsen die Anforderungen und verändern nicht nur den Alltag der Ärzte. Zu den Ausbildungsinhalten der EVAs gehörten deshalb neben umfassenden Kenntnissen über das Gefäßsystem und Erkrankungen der Arterien und Venen auch das Erlernen von Abläufen gefäßchirurgischer Interventionen, Hygiene und Wundbehandlung im OP, Vor- und Nachbereitung des Patienten im OP, Betreuung und Monitoring des Patienten bei der OP, Materialkenntnisse sowie Kenntnisse im Strahlenschutz und zur Kontrastmittelsicherheit und die Dokumentation inklusive Bildbearbeitung der Interventionen.

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