Meldung vom 20.01.2015

066 Was ist endovaskuläre Chirurgie?

Radiologie im RKK mit neuer Struktur

Es gibt keinen medizinischen Unterschied zwischen endovaskulärer Chirurgie und interventioneller Radiologie. Nur die ausübenden Fachdisziplinen sind unterschiedlich, nämlich Gefäßchirurgen oder Radiologen. Die Vorgehensweise ist die gleiche. Mit einem Katheter wird ein Blutgefäß punktiert, um mit einem Katheter im Inneren der Ader therapeutisch tätig zu werden. Diese minimal-invasiv durchgeführten Behandlungen nennt man Ballondilatation/PTA oder Stent.

Die ehemalige Röntgenabteilung des RKK wurde 2011 in das MVZ am RKK integriert. Damit hat die Radiologie den Status einer niedergelassenen Praxis. Das gilt auch weiterhin. Alle Blutgefäßbehandlungen mit einem Katheter finden seit 2015 nicht mehr im MVZ statt sondern in der Gefäßmedizin des RKK.

Alle endovaskulären Katheterverfahren werden ab 2015 Jahr in der gefäßchirurgischen Abteilung des Rotes Kreuz Krankenhauses unter Leitung von Chefarzt Dr. B. Paetz durchgeführt, nicht mehr im MVZ.

Dafür haben wir das ärztliche Team im größten Gefäßzentrum Bremens neu strukturiert. Wir freuen uns über die in der Kathetertechnik extrem versierte Radiologin Frau Sabine Bircks, die seit 2015 als leitende Ärztin für die Diagnostische und therapeutische Angiographie das Gefäßzentrum Bremen am RKK bereichert.

Davon profitieren unsere Patienten. In der täglichen interdisziplinären Besprechung um 15 Uhr beraten wir über die bestmögliche Therapie jedes Patienten. Anwesend sind Gefäßchirurgen, Radiologen und Angiologen. Ein besseres fachübergreifendes Know How gibt es nicht.

Die gesamte moderne Gefäßdiagnostik mit CT, MRT und herkömmlichem Röntgen erfolgt weiterhin im radiologischen Teil des MVZ am RKK. Das gilt auch für ambulante Untersuchungen.

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