Gefäß-Lexikon von A-Z

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Suchbegriff: Venenentzündung

Bei Venenentzündungen kommt es zu einer teilweisen Thrombosierung (Gerinnselbildung) oberflächlicher Venen. Zusätzlich ensteht eine entzündliche Begleitreaktion des Gewebes, so dass fast immer bei einer Venenentzündung ein roter Streifen auf der Haut zu sehen ist (Abb.). Neben der Rötung ist die verhärtete Vene durch die Haut als schmerzhafter Strang tastbar.

Das Krankheitsbild darf nicht mit der gefährlicheren Thrombose der Venen verwechselt werden.

Zu Venenentzündungen kommt es gehäuft bei der Krampfadererkrankung (Varikosis) oder auch nach Legen einer Verweilkanüle im Bereich des Unterarms.

Die Therapie erfolgt konservativ. Im akuten Stadium wird die betroffene Hautregion gekühlt. Bei Venenentzündungen am Bein wird manchmal ein Kompressionsstrumpf angelegt. In ausgeprägteren Fällen sollte eine Blutverdünnung mit Heparinspritzen erfolgen. Zusätzlich sollten dann ggf. Antibiotika verabreicht werden.

Klinische Häufigkeit: **** sehr häufig

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