Gefäß-Lexikon von A-Z

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Suchbegriff: Computertomographie (CT)

Die Computertomographie (CT) ermöglicht die Herstellung von Bildern, die anatomischen Querschnitten ( = Schichten) des menschlichen Körpers entsprechen.

Das Verfahren arbeitet mit Röntgenstrahlen. Je nach Wunsch können beliebig viele „Schichten“ quer zur Längsachse des Patienten angefertigt werden. Ihr Abstand beträgt je nach Fragestellung zwei Millimeter bis einige Zentimeter.

Es sind auch dreidimensionale Bildrekonstruktionen möglich (3-D-Darstellung), die eine räumliche Anordnung der Organe simulieren. Je nach zu untersuchender Körperregion erhält man ein Schädel-, Thorax-, Oberbauch-, Becken- oder Extremitäten-CT.

Die in modernen CT-Geräten gewonnenen Schichtbilder erlauben die dreidimensionale Rekonstruktion der Blutgefäße ähnlich einer Angiographie (CT-Angiographie).

Die CT-Bilder zeigen links einen Querschnitt durch die Beckenregion mit einem Beckenarterienaneurysma. Rechts 3-D-Darstellung des gleichen Befundes.

Weitere Infos finden Sie im Register Diagnostik.

Klinische Häufigkeit: **** sehr häufig

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