Gefäß-Lexikon von A-Z

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Suchbegriff: Charcot-Fuß

Der Charcot-Fuß, benannt nach dem französischen Neurologen Jean-Martin Charcot, kennzeichnet schwere knöcherne Schäden am Fuß durch die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).

Die Knochen verlieren an festem Kalk und können sogar brechen, ohne dass es der Patient merkt. Diabetiker haben ein reduziertes oder gar aufgehobenes Schmerzempfinden, bedingt durch die diabetische Nervenschädigung (Polyneuropathie). Da kein Schmerzempfinden vorhanden ist, belasten viele Betroffene wochenlang den gebrochenen Fuß weiter. Der Fuß schwillt an und entwickelt Deformierungen, offene Geschwüre oder Fisteln.

Klinische Häufigkeit: ** selten

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