Eingriffe an den Arterien

Beckengefaesse

Bei Verengung der Halsschlagader (Karotisstenose) bieten wir die offene Ausschälung durch Operation (Karotis-TEA) und das Einlegen eines Stents an. Mit über 100 Eingriffen an der Halsschlagader pro Jahr ist das Rotes Kreuz Krankenhaus im Großraum Bremen führend.

Die Erweiterung der Hauptschlagader im Bauch (Aortenaneurysma) wird heute durch Einbringen eines Stents mit einem Katheter von der Leiste (ohne Bauchschnitt) oder durch eine offene Operation (mit Bauchschnitt) behandelt. Beide Verfahren werden bei uns im Hause angewendet.

Auch bei Verengung der Beckenarterien (arterielle Verschlusskrankheit) prüfen wir die Behandlungsindikation nach interdisziplinärer Beratung. Unser Zentrum bietet alle modernen Therapieverfahren von der Ballonaufdehnungen (PTA) über die Stent-Implantation bis zur klassischen Operation mit Ausschälung, Erweiterungsplastik oder Bypass an.

Bei Verschluss der Beinarterien, insbesondere am Oberschenkel, ist häufig keine invasive Therapie erforderlich, weil es genügend Umgehungsgefäße gibt. In dieser Situation steht die Behandlung der ursächlichen kardiovaskulären Risikofaktoren im Vordergrund (z. B. Bluthochdruck, Rauchen).

In unserem Gefäßzentrum werden bei bedrohlicher Durchblutungsstörung alle modernen Gefäßrekonstruktionen am Ober- und Unterschenkel durchgeführt. Dazu gehöhren die Ballonaufdehnung mit oder ohne Stent. Ferner sind wir spezialisiert auf alle möglichen Bypassoperationen zur Verhinderung einer Amputation einschließlich Bypassrekonstruktionen mit körpereigenen Venen, auch wenn sie bis zum Fuß reichen (pedaler Bypass) oder spezielle Techniken erfordern (in-situ-Bypass).

Operationen an den Arterien im Jahr 2014

Offen chirurgische Eingriffe insgesamt
2.038
Endovaskuläre Katheterbehandlung (inkl. MVZ am RKK)
518
Halsschlagader OPs
107
Stent bei Aortenaneurysma
54

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