Meldung vom 20.06.2015

071 Stents auf dem Vormarsch

Endovaskuläre Spezialisten im RKK

Die Behandlungsmethoden von Blutgefäßerkrankungen mit einem Katheter bezeichnet man als Endovaskuläre Chirurgie. Das betrifft beispielsweise die Therapie des Aortenaneurysmas mit einem Stentgraft.

Diese Behandlungen werden überwiegend von Gefäßchirurgen vorgenommen, vereinzelt auch von interventionellen Radiologen oder Angiologen.

Besonders erfahrene Ärzte in der endovaskulären Chirurgie können bei der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie ein Zertifikat beantragen, wenn Sie eine entsprechende Qualifikation nachweisen.

Dazu ist eine mehrjährige Ausbildung zum Gefäßchirurgen die Grundvoraussetzung. Danach müssen viele selbständig durchgeführte endovaskuläre Operationen mit einem Katheter nachgewiesen und externe Kurse erfolgreich absolviert werden, um “Endovaskulärer Chirurg” zu werden.

Eine weitere Steigerung der Qualifikation ist die Anerkennung als Endovaskulärer Spezialist, was eine weitere mehrjährige Ausbildung mit einer noch größeren Anzahl von nach zu weisenden Operationen und Kursen erfordert.

Im Gefäßzentrum des RKK haben wir derzeit 6 anerkannte Gefäßchirurgen, davon 3 zertifizierte Endovaskuäre Chirurgen und Endovaskuläre Spezialisten. Das ist in Bremen “und umzu” einzigartig und in den nächsten Jahren von anderen Krankenhäusern in Bremen nicht zu erreichen.

Die 3 Endovaskulären Spezialisten im Gefäßteam des RKK sind derzeit
Dr. Paetz, Dr. Marquardt und der Leiter der Endovaskulären Chirurgie, Dr. Trösch.

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